Quito ist die älteste unter den heutigen Hauptstädten Südamerikas. Mit über 100 Kirchen und 55 Klöstern, Bürgerhäusern, Straßen und Plätzen hat sie sich das Aussehen und Ambiente einer Kolonialstadt bewahrt. Der Einfluss der katholischen Kirche spielt dabei eine sehr entscheidende Rolle. Die Franziskaner hatten sich als erste in Quito niedergelassen und schon ein Jahr nach der Eroberung mit dem Bau ihres Klosters begonnen. Es wurde zum Zentrum der Bildung und Kunst mit einer eigenen Maler- und Bildhauerschule. Auch die Augustiner, Dominikaner und Jesuiten prägten mit ihren Klöstern das Gesicht der Stadt. Seit 1878 befindet sich die Altstadt Quitos unter Schutz der UNESCO als Weltkulturerbe.
Kolumbus Sprachreisen bietet Sprachreisen nach Quito für Erwachsene an.
Die Kirche San Francisco gehört zu den architektonisch beeindruckendsten Bauwerken in Quito. Sie ist Tempel, eine Reihe von Kapellen und Kloster in einem. Daher erstreckt sich die Kirche über eine Fläche von 2 Häuserblocks. Der gepflasterte Innenhof führt zu den eindrucksvollen Gebäuden, die einen herrlichen Eindruck an bereits vergangene Tage wiedergeben. Kurz nach der Stadtgründung Quitos im Jahre 1536 begann Fray Jodoco Ricke mit dem Bau des Tempels und des Klosters . Die Anlage wurde letztlich 1605 fertig gestellt. Die Fassade der Kirche richtet sich streng nach dem neo-klassizistischen Stil.
Der Orden der Jesuiten fing 1605 mit dem Bau der Kirche an. Marcos Guerra, derv or seinem Beitritt in den Orden als Architekt in Neapel gearbeitet hatte, korrigierte 1613 nach seiner Ankunft den fehlerhaften Bau und verlieh im sein heutiges Aussehen. An der Fassade arbeitete man auch nach seinem Tod bis zum Jahre 1772. Beeindruckend ist sie durch ihre Mischung aus barockem und platereskem Baustil. Die sechs Säulen des Salomon rahmen den prächtigen Eingang. Im Innenraum findet man zauberhafte Verziehrungen mit Sonnen und Blättern. Das Zusammenspiel von atemberaubender Architektur, tollen Skulpturen und grandiosen Verzierungen mit viel Gold machen die Kirche zu einer echten Attraktion und zur wohl pompösesten Kirche in ganz Quito.
In der alten Basilika hat man die Möglichkeit, nie zuvor gesehene Kunstfertigkeiten zu betrachten. Die kostbare Decke, die Uhr und die hohen Glockentürme sind nur wenige Beispiele dieser tollen Dinge. Auf jeden Fall sollten Sie sich nicht den Blick von der Basilika entgehen lassen. Eine metallene Wendeltreppe führt Sie hinauf in den Glockenturm, um von oben die ganze Stadt unter Ihren Füßen zu sehen. Herrlich!
Unter der Leitung von Francisco Becerra errichtete man für den Dominikaner Orden 1580 die Kirche Santo Domingo. Der Bau der prachtvollen Kirche dauerte über 70 Jahre . Direkt neben der Kirche befindet sich eine Kapelle, die man "Our Lady of the Rosary" widmete. In vergangenen Tagen waren die Kapelle und die Kirche aufwändig mit Gemälden, Statuen und Altaren geschmückt. Heute erinnert nur wenig an die Verzierung von damals. Doch der Mudéjar-Stil der Kirche ist unbeschreiblich schön. In der Kapelle befindet sich ein alter Rococo-Alter geschmückt mit goldenen Figuren
Man betritt die Kirche über den gleichnamigen Platz. Denn von hier hat man den besten Blick auf das Gebäude: Die riesige weiße Fassade über dem Atrium und der umwerfende Dom hinterlassen einen bleibenden Eindruck. Das Eingangsportal hat einen steinernen Rahmen und ist reichlich mit eingravierten Figuren und Symbolen verziert. Die ursprüngliche Kirche wurde leider bei dem Erdbeben von 1660 zerstört. Dennoch ist die wieder aufgebaute Kirche genauso prachtvoll wie sein Vorgänger. Zahlreiche Bilder und Malereien von Samaniego, Pinto und Victor Mideros warten hier auf auf Sie. Von dem Kloster aus können Sie die schöne Bibliothek besichtigen, mit zahlreichen Bänden von ecuadorianischen Autoren.
Seit 2005 führt im Westen der Stadt ein Gondellift, der Teleférico, eine Flanke des Pichincha hinauf bis auf 4.100 m. Von dort aus hat der Besucher einen Ausblick auf Stadt und Bergpanorama. Dort befindet sich ein Freizeitpark.
Der Platz ist zentraler Treffpunkt für viele Einheimische, um sich bei einem kleinen Plausch oder bei einem guten Buch zu entspannen. Er wird auch "La Plaza Grande" bekannt. Im 16. Jahrhundert wurde der Platz zum Hauptplatz der ecuadorianischen Stadt. Aus Angst, dass die besigten Inka ihr Trinkwasser vergiften würden, bewachte man den Platz Tag und Nacht und so wurde er in der ganzen Stadt berühmt und soziales Zentrum von Quito. Außerdem war der Platz lange Jahre Austragungsort für Stierkämpfe und Märkte.
Dieses Gebäude wurde zwischen dem 18. und früh 19. Jahrhundert durch den Präsident des königlichen Rates gebaut. Im Treppenhaus, welches in den ersten Stock führt, befinden sich Wandbilder des ecuadorianischen Künstlers Oswaldo Guayasamín. Das berühmte Bild schildert die Entdeckung des Amazonas am 12. Februar 1542. Der dritte Stock des Palastes wird als privater Flügel des Präsidenten benutzt, in denen er zusammen mit seiner Familie lebt. Zugang zu den oberen Etagen ist eingeschränkt möglich, Erdgeschoß des Gebäudes zu besuchen lohnt sich allemal!
Dieser natürliche Aufzug wurde folglich durch seine Ähnlichkeit mit einem kleinen Brot getauft. Der richtige Name ist "Shungoloma", was im Quechua "Hügel des Herzens" bedeutet. Der Hügel des Panecillo, mit 3.000 Metern über dem Meer, wurde während der spanischen Herrschaft dazu genutzt, Regenwasser zu sammeln und für die Bewässerung der nahe gelegenen Gärten der spanischen Villa Bellavista zu nutzen. 1976 errichtete der spanische Künstler Agustín des Herrán Matorras eine Statue aus Aluminum auf der Spitze des Hügels.