Der Aeropuerto Internacional Mariscal Sucre ist der Flughafen der ecuadorianischen Hauptstadt. Er ist nach dem Nationalhelden Marschall Antonio José de Sucre benannt und befindet sich nur wenige Minuten vom Finanzzentrum von Quito entfernt. Aufgrund seiner Lage mitten in der Stadt ist der Flughafen ein Spektakel. Zurzeit plant man den Bau eines neuen Flughafens, im Osten der Stadt. Er sollte ursprünglich 2009 eröffnet werden, später war die Rede von November 2010 und mittlerweile wird vom November 2011 gesprochen. Der Flughafen Quito hat ein Terminal und eine Landebahn. Kein Flughafen in Südamerika ist weiter von Europa entfernt als Quito. Daher gibt es keine Non-Stop Flüge nach Quito. Passagiere mit LAN oder Iberia müssen einen Stop in Kauf nehmen, andere Ailines machen sogar noch mehr Stops.
In der Nähe des Gepäckbereichs haben Sie die Möglichkeit, Transfer-Voucher für eine Taxifahrt ins Zentrum zu kaufen. Die Fahrt lohnt sich vor allem, wenn man viel Gepäck mitgenommen hat. Dies kostet ungefähr 5 $. Ansonsten sollten Sie darauf achten, dass die Taxis mit einem Taxometer ausgestattet sind. Das erspart unangenehme Überraschungen beim Fahrpreis.
Falls Sie mit dem Bus ins Zentrum von Quito fahren möchten, müssen Sie den Flughafen verlassen und die Hauptsraße überqueren. Dort finden Sie eine Bushaltestelle, von wo aus viele verschiedene Busse in Richtung Zentrum fahren. Die Fahrt mit dem Bus kostet 25 Cent.
Spannend ist es, sich im Getümmel von Quito fortzubewegen. Da ist es egal, ob Sie die Busse, die Oberleitungsbusse oder Taxis benutzen: Sie kommen gut, günstig und sicher an Ihr Reiseziel. Fahrpläne hängen vor Ort an den jeweiligen Stationen aus, die Busse frequentieren jedoch alle 10 Minuten oder öfter.
Es gibt drei Arten von Bussen in der ecuadorianischen Hauptstadt: Die kleinen blauen oder rosafarbenen Busse werden Populares genannt. Eine Fahrt kostet 12 Cents. Die roten Busse heissen Especiales oder Selectivos. Mit ihnen kostet ein einfaches Ticket 20 Cents. Außerdem gibt es rosafarbenen Busse, die man Interparroquiales nennt. Sie verbinden die Städte und Dörfer in der Umgebung von Quito. Der Preis ist hier von der Entfernung abhängig.
In Quito wurden mit den O-Bussen (Oberleitungsbussen) 1995 die ersten elektrischen Nahverkehrsmittel überhaupt eingeführt. Zuvor gab es ausschließlich Autobusse und Taxis, um die Besucher der Stadt zum jeweiligen Ziel zu bringen. Deshalb gab es während des Aufbaus zahlreiche Sabotageakte, da diese einen Verdiensteinbruch befürchteten. Die Busse sind mit den Oberleitungen verbunden und gelangen so an Strom. Die Trolleybusse transportieren täglich etwa 250.000 Fahrgäste. Die O-Bus-Linie durchzieht die Stadt von Nord nach Süd und garantiert mit Hochbahnsteigen ausgestattet einen ebenen Zugang zu den Fahrzeugen. Die einfache Fahrt kostet nur 20 Cent.
Um sich in Quito schnell und vor allem günstig fortzubewegen, bieten Taxis eine unkomplizierte Alternative zu den O-Bus-Linien. Mit einem einfachen Handzeichen können sie an jeder Straße herangewinkt werden, aber auch ein Anruf in einer Taxizentrale garantiert Ihnen einen fahrenden Untersatz. Die Taxen sind alle gelb und einige unter ihnen sehr alt. Achten Sie darauf, dass die Taxis über ein Taxometer verfügen, sonst kann es zu unangenehmen Überraschungen beim Fahrpreis kommen. In der Regel zahlt man jedoch 80 ct. pro gefahrenen Kilometer, in der Nacht 1 US-Dollar.
City Taxi Telefon: (593) (2) 2 53 33 33
Selectaxi: (593) (2) 2 29 88 88
Urgent Taxi: (593) (2) 2 22 21 11
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